9 Tipps zur Schmuckpflege

Um sich möglichst lange an den wertvollen und schönen Schmuckstücken zu erfreuen, ist es wichtig, dass Sie einige Grundregeln berücksichtigen, denn durch die richtige und regelmäßige Pflege kann die Lebensdauer des Schmucks erheblich verlängert werden.

1. Legen Sie den Schmuck vor dem Schlafengehen ab, genauso wie vor dem Duschen, Baden, Saunabesuch, Sport, Sonnenbad.

2. Schmuck, insbesondere Ringe, sollten nicht bei der Haus- und Gartenarbeit getragen werden.

3. Parfüm oder Haarspray können den Glanz des Schmucks verblassen lassen und seine Brillanz dämpfen, im schlimmsten Fall können Verfärbungen auftreten. Aus diesem Grund sollten Sie Parfüm, Haarspray oder andere Kosmetika auftragen, bevor der Schmuck angelegt wird. Nagellackentferner ist ebenso schädlich für jeglichen Schmuck.
Bei Perlen ist Haarspray gänzlich zu vermeiden. Auch Wasserkontakt mögen Perlen nicht, da dies die natürliche Imprägnierung der Perlen auflösen kann.


4. Schmuck sollte nie an feuchten Plätzen, z. B. im Badezimmer aufbewahrt werden, da sich der Schmuck durch die Feuchtigkeit verfärben oder, insbesondere Silberschmuck, anlaufen kann.

5. Zur Schmuckaufbewahrung sind kleine Plastikbeutel zu empfehlen, da diese luftdicht verschlossen werden können. So setzt sich kein Staub fest und Silberschmuck läuft im Normalfall weniger schnell schwarz an.

6. Schweißtreibende Aktivitäten können Ihrem Schmuck schaden. Dies trifft insbesondere auf Silberschmuck sowie Perlenschmuck zu.

7. Chlor-, Salz- sowie Thermalwasser greifen vor allem Silber-, sowie Stein- und Perlenschmuck an.

8. Edel-/ Halbedelsteinketten sowie -armbänder müssen von Zeit zu Zeit neu aufgefädelt werden, da die gebohrten Steine scharfe Kanten haben und den Schmuckdraht abnutzen. Auch Perlenketten sowie -armbänder sind davon betroffen.

9. Reinigung von Silberschmuck, Goldschmuck, Edelsteinschmuck, Halbedelsteinschmuck:

Von handelsüblichen Tauchbädern raten wir ab, denn Sie können unter Umständen den Edel-/ Halbedelsteinen schaden, insbesondere Perlen. Sollten Sie dennoch Tauchbäder für einige Ihrer Schmuckstücke ohne Edel-/ Halbedelsteine und/ oder Perlen verwenden wollen, so dürfen nur Silberschmuck- bzw. Goldschmucktauchbäder genutzt werden; Silberbestecktauchbäder sind nicht geeignet.
Verwenden Sie niemals Gebissreiniger sowie andere Lösungsmittel für die Reinigung Ihres Schmucks. Sie greifen das wertvolle Material an. Verzichten Sie ebenso auf Zahnpasta.

Die Verwendung von Schmuckreinigungstüchern/ Schmuckpflegetüchern ist zwar zeitintensiver, dafür schonender für Ihren Schmuck. Diese Tücher sind normalerweise mit Anlaufschutz imprägniert und können auch nach dem ersten Gebrauch länger verwendet werden.

Reinigen Sie Ihre Schmuckstücke im Idealfall nach jedem Tragen mit einem weichen Tuch, idealerweise einem Schmuckpflegetuch, um auf diese Weise Kosmetikreste sowie Schweiß zu entfernen. Wenn diese Verschmutzungen zu stark sind, können sie einige Schmuckstücke auch mit Seifenwasser reinigen. Kein Seifenwasser verwenden für: Perlen, Bernstein, Koralle, Smaragd, Jade, Lapislazuli, Opal, Türkis.
Möchten Sie Ihre Schmuckstücke mit einer Bürste reinigen, so achten Sie bitte darauf, dass diese weich ist, da sonst Ihr Schmuck verkratzt werden kann.

Edel-/ Halbedelsteinketten sowie Perlenketten und Armbänder dergleichen sind bei der Reinigung empfindlich, da die scharfen Kanten der Steine bzw. Perlen an der Perlseide bzw. den Schmuckdraht reiben und stärker abnutzen.

Wichtig: Nach jeglicher Art von Reinigung der Schmuckstücke muss darauf geachtet werden, dass diese komplett trocken sind, bevor sie in einen Plastikbeutel oder anderes Aufbewahrungsmittel gelegt werden. Achten Sie hierbei auch auf Hohlräume, die längere Zeit zum Trocknen brauchen.

Alternativ können Sie Ihre Schmuckstücke beim Juwelier z. B. mit einem Ultraschallreiniger professionell reinigen lassen.